Einsätze

11.12.18   Alarm durch BMA   mehr ...
10.12.18   Wohnungsbrand   mehr ...
09.12.18   Überflutete Fahrbahn   mehr ...
07.12.18   Brandsicherheitswache   mehr ...
Tag und Nacht 169-mal freiwillig zur Stelle PDF Drucken
Donnerstag, den 16. Januar 2014 um 09:36 Uhr

 

Ein Großeinsatz in diesem Jahr steht für die Freiwilligen bei der Feuerwehr Wittlich schon fest: Am 20. September ist eine fünfstündige Großübung am Bahnhof in Wengerohr. Ansonsten ist der Hauptteil der Gründe auszurücken naturgemäß unkalkulierbar. 169-mal war man 2013 bereit, schnelle Hilfe zu leisten.

Wittlich. Zum Auftakt gab es einen brennenden Wagen auf der Autobahn, gleich darauf einen spektakulär abgestürzten Balkon bei einer Feier in der Altstadt im Januar. Das Jahr endete mit einem einfacheren Problem: technische Hilfe bei einer Türöffnung in der Stadtmitte. Das sind die Eckeinsätze 2013 der Feuerwehr Wittlich.

 

24 Fehlalarme in einem Jahr

Dazu listet die Statistik Rauch in Häusern, Brände in Gebäuden, Feuer aus der Mülltonne, brennende Autos, Traktoren oder LKW, eingeklemmte Menschen bei Unfällen auf Straßen, in Aufzügen Eingeschlossene, Tierrettung, auslaufenden Sprit, Wasserschäden, qualmende Backöfen, Unwetterfolgen beseitigen, für Menschen bereit sein, die ihr Leben beenden wollen, indem sie drohen, aus dem Fenster springen zu wollen: Die Einsatzliste der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wittlich vom vergangenen Jahr dokumentiert die Vielfalt der Hilfsleistungen.

Dabei sind auch eher gesellschaftliche Anlässe gelistet: Bei sämtlichen Martinszügen (Wittlich nebst Stadtteile) waren sie zur Sicherheit zur Stelle, und die Brandschutzwache bei der Säubrennerkirmes oder die Verkehrssicherung an Fastnacht sind ebenso wichtige Ehrensachen für die Allgemeinheit.

Für sie stehen die Mitglieder generell freiwillig Tag und Nacht bereit. Für sie umso ärgerlicher sind Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen (der TV berichtete), die so gut wie jeden Monat die Hilfskräfte unnütz fordern. Insgesamt waren es 24 Fehlalarme. Sie werden ausgelöst in Betrieben, Heimen und öffentlichen Einrichtungen, und dann muss immer einsatzmäßig ausgerückt werden. "Zunächst mal nur einen gucken zu lassen" ist keine Alternative. Immer kann es ein Ernstfall sein, auch wenn von einer Anlage aus zum Einsatz gerufen wird, die schon oft durch Fehlalarme aufgefallen ist.

Auch im neuen Jahr sind die Feuerwehrmitglieder sofort gefragt gewesen: Um 0.49 Uhr galt es im Stadtgebiet nach dem Feuerwerk, eine brennende Markise zu löschen, später am Tag fing ein Carport Feuer. Und Nummer drei im neuen Jahr war ein Einsatz wegen Kaminbrandes. Bislang vier Tage engagierten sich die Freiwilligen dann als Umweltschützer. Sie halfen unter anderem mit Ölsperren, dass der Diesel aus dem an der Abfahrt Wittlich Mitte umgekippten LKW nicht für schlimme Schäden sorgte (der TV berichtete).

Das Einsatzgebiet umfasst 50 Quadratkilometer Stadtfläche nebst Stadtwald. Besonderheiten sind die vielen Industrieunternehmen sowie die größte Justizvollzugsanstalt des Landes plus die Nähe zu A 1, A 60.

Aktuell hat die Feuerwehr Wittlich vier Standorte: Stadtmitte, Bombogen/Wengerohr, Dorf/Neuerburg und Lüxem. Wehrleiter ist Christian Vollmer.

 

Bericht des Trierischen Volksfreundes vom 15.01.2014