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Mehr Platz für die Feuerwehr PDF Drucken
Mittwoch, den 17. Juli 2013 um 06:34 Uhr

 

Alles im Zeitplan, meldet die Stadt Wittlich für die Bauarbeiten an den beiden Feuerwehrgerätehäusern in der Stadtmitte und in Neuerburg. Durch einen Grundstücksverkauf und Sicherheitsvorschriften waren die Arbeiten nötig geworden.

 

Wittlich. Wenn es brennt, müssen sie schnell und gut ausgerüstet am Einsatzort sein: die Feuerwehren. In Wittlich arbeitet man derzeit am Standort Neuerburg/Dorf daran, dass die Feuerwehr mehr Platz hat, und zügiger loskommt. In der Stadtmitte wird umgebaut, weil die Stadt einen Teil des Geländes verkauft hat. Der benachbarte Betrieb Simon hat für eine Erweiterung seines Werks 4600 Quadratmeter erworben. 1988 wurde die Feuerwehr Stadtmitte auf einem großzügigen Gelände im Industriegebiet Richtung Altrich gebaut.

Seitdem hat die Firma Simon-Fleisch nach Einschätzung von Christian Vollmer, Wehrleiter "bestimmt schon vier Mal" Gelände davon gekauft. Martin Schmidt, Einheitsführer Stadtmitte erklärt: "Wir wollten das jetzt aber nicht so weitermachen. Wir haben die Stadt gebeten, so weit wie möglich zu verkaufen, damit da mal Ruhe einkehrt. Dafür hat die Firma Simon uns jetzt eine neue 270 Quadratmeter große Lagerhalle gebaut."

Insgesamt ist das Areal, nach Schmidts Einschätzung für die Feuerwehr praktischer, wenn auch der selbst gebaute Übungsplatz dafür weichen muss. Er sagt dazu: "Das ist natürlich schade, dass wir das Übungsgelände nicht mehr haben, aber dafür haben wir eine größere befestigte Hoffläche." Die neue Lagerhalle ist an das bestehende Gebäude angebaut, und durch zwei große zweiflüglige Türen zu erreichen. "Vor der Erweiterung, mussten wir zur alten Lagerhalle über den Hof, im Halbdunkel die Geräte holen. Das war nicht ideal", ergänzt Christian Vollmer, Wehrleiter.

Der Stadt Wittlich entstehen durch den Umbau keine Kosten. Die Arbeiten, die im Frühjahr begonnen hatten, sind weitgehend abgeschlossen, derzeit wird in den neuen Hallen der Boden verlegt. Der Pressesprecher der Stadt Wittlich, Jan Mußweiler, berichtet: "Es ist alles planmäßig." Leichte Verzögerungen gibt es laut Mußweiler bei den Arbeiten am Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Neuerburg. Grund ist eine vierwöchige Lieferverzögerung der Trapezbleche fürs Dach, aber im Oktober soll der Bau fertig sein. Nötig ist das neue Gebäude, weil der vorherige Standort im Kiefernweg von den Straßenverhältnissen her sehr beengt war, und das Gebäude den sicherheitsrelevanten Vorschriften der Unfallkasse und der Berufsgenossenschaft nicht mehr genügt hat. Der Bau kostet insgesamt 420 000 Euro, davon übernimmt das Land 102 000 Euro.

Bericht des Trierischen Volksfreundes vom 16.07.2013